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Aus persönlichen Gesprächen mit Handwerkern wird einem oft bewusst: Das aktuelle Problem auf dem Markt ist nicht die mangelnde Kundennachfrage.

Viele Betriebe müssen Anfragen ablehnen, welche man normalerweise gerne annehmen würde. Jedoch fehlt in immer mehr Betrieben der Fachkräftenachwuchs und so kann man nicht expandieren. Ein Meister investiert oft viel Zeit und Kraft in die Ausbildung seiner „Schützlinge“. Umso ärgerlicher für Chefs, wenn die Ergebnisse am Ende nicht ausreichend sind und man Bedenken hat, dem Nachwuchs-Arbeiter eigene Aufgaben zum selbstständigen Lösen zuzuteilen.

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So berichten manche Handwerksbetriebe: Früher gab es um die 100 Bewerbungen auf eine ausgeschriebene Stelle, heute wären es noch um die 10, manchmal weniger. Dies hat verschiedene Gründe.

Zum einen leben die Menschen heute insgesamt moderner, man spricht in der Gesellschaft oft von Digitalisierung. Für die junge Generation ist ein Berufsstart im Handwerk nicht mehr so selbstverständlich, hinzu kommt die niedrige Geburtenrate. Junge Menschen wünschen sich insgesamt mehr Lebenszeit und Ausgleich und streben daher oft andere und körperlich weniger anstrengende Berufe an.

Die Ziele fehlen

„Hauptsache was haben“, so lautet das Motto der jungen Generation in manchen Fällen, wenn es um die Berufssuche geht. Die Eltern animieren den Nachwuchs, nun langsam seine eigenen Wege zu gehen, die Freunde haben vielleicht auch schon etwas gefunden und man möchte sich nun auch selbst verwirklichen.

Dadurch wächst natürlich der Druck und man neigt in der Regel zu Folgendem: Im besten Fall testet man im Laufe der Jahre verschiedene Ansätze an und findet eine Möglichkeit sich zu verwirklichen. Im schlechtesten Fall, findet man sich in einem Beruf wieder, der nicht zu einem passt und stolpert in die Hamsterrad-Situation.

Wenn man also eine Tätigkeit nur ausübt um zu überleben, fehlen einem die Ziele. Denn schön und richtig wäre es doch, sich als Arbeiter in einem Betrieb eine gehobene Stellung zu erarbeiten oder eines Tages selbst Meister, mit eigener Firma und eigenem Firmenmotto zu werden. Diese
langfristigen Ziele sind wichtig um dauerhaft motiviert zu bleiben und besonders anstrengende Tage wegzustecken.

Die Generation YouTube

Natürlich sind YouTube und andere Social-Media Optionen auch für Handwerksbetriebe oft eine tolle Sache. Man kann mit der richtigen Strategie eine tolle Hebelwirkung erzielen und seine eigene Community aufbauen und vergrößern. Jedoch bietet der Internetboom auch Nachteile: Es ist zwar einfacher geworden eine große Masse an Leuten zu erreichen, aber man geht in der Internetsuche auch schnell unter, wenn man sich mit der Internetpräsentation weniger gut auskennt.

Die junge Generation bekommt permanent vermittelt, wie einfach alles ist: Es gibt für alles eine App, die Autos von heute haben zum Teil schon einen Autopiloten, es scheint, als gäbe es für jedes Problem eine digitale Lösung. Der Trend geht insgesamt eher weg von Familien- und Generations-Betrieben, hin zum modernen und digital angepassten Individuum.

Lösungsansätze

Fachkräftemangel im Handwerk:

Betriebe die gern expandieren möchten, benötigen ein Erfolgskonzept dafür:

  • Ein einheitliches Auftreten, welches die Arbeitsqualität auch nach außen hin repräsentiert
  • Einen guten Internetauftritt mit einem guten Ranking in verschiedenen Bereichen
  • Tolle Tools für grafische Darstellung aller Art: Visitenkarten, Rabatt-Aktionen, Kundenansprachen, Newsletter, Firmen-Logo, Social Media Grafiken und mehr
  • Attraktive Angebote für Auszubildende und Mitarbeiter
  • Ein optimistisches Arbeitsklima: Lebe den Fleiß, den Ausgleich, den Erfolg und die gute Laune vor und zeig deinen Mitarbeitern, dass sie das auch erreichen können.

Wenn du Handwerker bist und gerne geprüfte Kundenanfragen vermittelt bekommen möchtest, kannst du dich gerne auf www.handwerker-renovieren.de dauerhaft kostenlos anmelden. Daraufhin hast du auch die Möglichkeit unseren Gratis Online Kurs anzusehen. Dort werden dir erste Ansätze gezeigt, wie du dein Unternehmen mit kostenlosen Grafik Tools optimal präsentieren kannst und somit auch deinen Internetauftritt attraktiver gestaltest.

Job im Handwerk finden

Das Motto eines starken Handwerkers? Aus einer schwierigen Situation das Beste machen! So sehen es viele Handwerker und so kannst auch du es betrachten, solltest du vielleicht auf der Suche nach einer Stelle im Bereich Handwerk sein.

Viele Handwerksbetriebe sind mittlerweile für andere Lösungsansätze offen und viele Suchende fragen sich, welche Ausbildung ist die Richtige für mich?

So zählen ein guter Auftritt und eine ehrliche Arbeitsmoral sowie Pünktlichkeit heute viel mehr, als ein Zeugnis. Es gibt sogar Betriebe, die Leute ohne Schulabschluss einstellen, sofern die menschliche Ebene stimmt.

Wenn du es ehrlich meinst und gerne im Handwerk arbeiten willst, so hast du im Moment besonders gute Chancen dafür, auch dann wenn deine Voraussetzungen nicht optimal sind. Du kannst mit einer starken Bewerbung, Fleiß und einem guten Auftritt heute sehr viel erreichen.

Weiterhin ist das Arbeitsklima wichtig. Sorge dafür, dass du in einem Betrieb unterkommst, in welchem man mit dir korrekt umgeht. Du solltest deine Arbeit gerne machen und dich nach Feierabend gut fühlen. Die Kommunikation untereinander sollte angenehm sein. Es gibt auch Betriebe, welche Leute ohne Ausbildung anlernen und einstellen (beispielsweise im Solar- und Gartenbaubereich). 

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