Die 5 größten Renovierungsfehler 1
Die 5 größten Renovierungsfehler 5

Bei der Renovierung oder Sanierung eines Gebäudes sind unzählige Punkte zu berücksichtigen. Möchten Sie eine umfassende Sanierung vornehmen, ist es daher zu empfehlen, den gesamten Umbau von einem Profi planen zu lassen.

Er koordiniert auch die vielen Handwerker, sorgt dadurch für einen reibungslosen Ablauf und ermöglicht es Ihnen, sich schon bald in Ihrem Zuhause wieder rundum wohlzufühlen.

Kleinere Renovierungsmaßnahmen können Sie dagegen auch in Eigenregie durchführen. Vermeiden Sie hierbei jedoch vor allem die folgenden Fehler.

1. Bei den Baustoffen sparen

Bei den Materialien zu sparen, zahlt sich nur selten aus, denn ein günstiger Preis ist oft mit einer minderwertigen Qualität verbunden.

Dies haben Sie vielleicht selbst schon einmal gemerkt, wenn Sie die Wände mit einer Farbe zum Schnäppchenpreis gestrichen haben und das Ergebnis nicht zufriedenstellend war.

Lassen Sie sich bei der Auswahl der Materialien deshalb in einem Fachhandel beziehungsweise vom ausführenden Handwerker beraten. Beide kennen die Unterschiede zwischen den zahlreichen Produkten und können Ihnen dadurch helfen, die für Ihre Vorhaben optimalen Baustoffe zu finden. Dies müssen nicht zwangsläufig immer die teuersten sein.

Indem Sie einem Fachverkäufer oder dem Handwerker möglichst präzise Ihre Wünsche und Nutzungsgewohnheiten beschreiben, kann er Ihnen Tipps geben, an welchen Stellen sich Einsparungen erzielen lassen.

2. Den günstigsten Handwerker beauftragen

Die Entscheidung für einen Handwerksbetrieb allein auf Grundlage des günstigsten Angebots zu treffen, ist ebenfalls nicht zu empfehlen.

Berücksichtigen Sie auch seine Erfahrungen auf dem jeweiligen Gebiet, seine Zuverlässigkeit und andere Faktoren wie zum Beispiel die Services.

Empfehlungen von Verwandten, Freunden oder Nachbarn sind eine gute Möglichkeit, den richtigen Handwerker zu finden. Sicherheit, dass die Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden, bieten außerdem Meisterbetriebe.

3. Zu viel Eigenleistung einplanen

Möchten Sie einen Teil der Tätigkeiten oder vielleicht sogar die gesamte Renovierung selbst ausführen, sollten Sie sich nicht überschätzen. Dies gilt vor allem, wenn Sie berufstätig sind und  die Arbeiten nur abends und an den Wochenenden vornehmen können.

Planen Sie in diesem Fall ausreichend Zeit für die Erholung ein, damit Sie nicht eines Tages vollkommen erschöpft sind. Planen Sie außerdem Verzögerungen ein, die bei fast allen größeren Baumaßnahmen an der einen oder anderen Stelle auftreten.

Sie entstehen durch bauliche Gegebenheiten, die oft erst nach Beginn der Renovierung sichtbar werden und für Laien eine große Herausforderung darstellen. Selbst bei einem reibungslosen Ablauf ist der Zeitaufwand jedoch oft größer als gedacht.

Geben Sie bei größeren Vorhaben deshalb lieber einen Teil der Arbeiten in Auftrag und beschränken Sie sich auf die Tätigkeiten, bei denen Sie keine Schwierigkeiten erwarten.

Möchten Sie die Renovierung vor allem mangels Eigenkapital selbst durchführen, können Sie einen günstigen Kredit beantragen.

Er erspart es Ihnen, viele Monate auf einer Baustelle zu wohnen, wo Sie nur schwerlich die nötige Ruhe und Erholung finden.

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4. Staatliche Fördermittel ungenutzt lassen

Der Staat fördert viele Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Haus modernisieren. Zuschüsse bekommen Sie vor allem für eine bessere Dämmung, durch die Sie den Energieverbrauch reduzieren und dadurch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Diese Zuschüsse und zinsgünstigen Darlehen sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Informieren Sie sich deshalb auf der Internetseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über die aktuellen Fördermittel und berücksichtigen Sie die jeweiligen Vorgaben schon bei der Planung.

Oft sind es nur kleine Details, die darüber entscheiden, ob ein Zuschuss oder ein Kredit bewilligt wird.

Möchten Sie durch eine Renovierung oder Sanierung vor allem die Energieeffizienz Ihres Zuhauses verbessern, ist es außerdem ratsam, die Hilfe eines Energieberaters in Anspruch zu nehmen.

Er begutachtet das gesamte Gebäude und kann dadurch die einzelnen Maßnahmen optimal aufeinander abstimmen.

Durch das Hinzuziehen eines Experten verhindern Sie daher, dass die Wärme nach der Dämmung eines Gebäudeteils wie zum Beispiel des Dachs einen anderen Weg durch die Außenhülle nimmt. Dadurch wären die Heizkosten ähnlich hoch wie zuvor und die Dachdämmung letztendlich sinnlos.

5. Zu kurzfristig planen

Denken Sie bei der umfassenden Sanierung eines Gebäudes außerdem an die Zukunft.

Desto älter Sie werden, desto mehr werden Sie sich über eine Barrierefreiheit freuen. Sie entsteht durch zahlreiche Maßnahmen wie zum Beispiel den Einbau einer bodengleiche Dusche oder Türen, die breit genug für die Benutzung von Rollstühlen und Rollatoren sind.

Indem Sie schon frühzeitig für Barrierefreiheit sorgen, stellen Sie sicher, dass Sie im Alter weiterhin in Ihren eigenen vier Wänden wohnen können und weitestgehend unabhängig bleiben.

Darüber hinaus entstehen Ihnen durch barrierefreie Produkte und deren Montage oft nicht einmal höhere Kosten als für eine herkömmliche Inneneinrichtung.

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Author: renosys